Ölmalerei

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Ölmalerei
Fragen und Antworten

Wie malt man ein Ölbild?

Die Königsdisziplin der Malerei! Ein Ölbild, ein Gemälde in Öl! Das Malen mit Ölfarben! Das Malen mit Ölfarben ist eine wunderbare künstlerische Herausforderung.

Wichtig: Auf welchem Malgrund beziehungsweise Material werden die Ölfarben aufgetragen? Bei der Ölmalerei gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten eignet sich Leinwand, Holz oder Leinenblatt. Die Farbe wird dann entweder mit Pinsel oder Spachtel auf dem Malgrund aufgetragen.

Muss man die Bildträger (Leinwand) präparieren (Vorgrundieren)?

Eine Grundierung bei der Ölmalerei ist wichtig. Sie schützt vor Umwelteinflüssen und reguliert die Saugfähigkeit. So stellt man sicher, dass die Farbe gut haftet, die Farbschichten gut abtrocknen können und eine gute Farbintensität der Ölbilder gewährleistet ist.

Gleichzeitig werden die Fasern der Leinwand geschützt. Ebenfalls ist eine gewisse Lichtbeständigkeit garantiert. Denn sei es nun Acryl-, Öl oder ein anderes Malmedium – Farben beinhalten teilweise aggressive Stoffe oder sind säurehaltig.

Allerdings sind die modernen Ölfarben inzwischen frei von Blei. Mit Ausnahme der Farben Kremserweiß und Neapelgelb. Ebenfalls nicht frei von Giftstoffen sind die Ölfarben mit Kobaltanteil (Kobaltblau) beziehungsweise Kadmium (Kadmiumrot).

Früher wurde die Leinwand vom Künstler selbst noch vorgrundiert. Eine Mischung aus Leim und Wasser (Knochenleim) als auch weiteren Materialien wir Alaun, Kreide (Gips) und Ei. Eigentlich schon wahre Kunstwerke, noch bevor die eigentliche Ölfarbe aufgetragen wurde.

Inzwischen sind sämtliche Leinwände im Fachhandel mit einer normalen Vorgrundierung erhältlich. Der Perfektionist grundiert nochmals mit einer fertigen dünnen Schicht. Eine gute Grundierung schützt das Gemälde vor Alterserscheinungen (Abblättern der Farbe).

Warum sollte man bei der Ölmalerei eine Leinwand grundieren?

Eine Grundierung schützt vor den teilweise aggressiven Farben, sie bietet eine Sicherstellung einer gleichmäßigen Saugkraft des Malgrundes, sie verringert die Struktur der Leinwand und bietet so einen gleichmäßigen Untergrund, sie schützt vor dem Durchdrücken der Farbe auf die Leinwand-Rückseite und sie verbessert die Farbintensität auf grundiertem Untergrund.

Was ist ein Ölbild?

Ganz einfach: Eine Leinwand, die mit Ölfarben bemalt wird. Es kann als Maluntergrund auch Holz oder Pappe verwendet werden. Bei Holz bieten sich dünne Platten an (ich würde kein dickes gehobeltes Brett verwenden - höchstens für die "Bauernstube"), die Pappe muss im Prinzip dick genug sein, um die Ölfarbe zu "tragen".

Die Leinwand bei der Ölmalerei wird in der Regel auf einen Keilrahmen aus Holz oder Trägerrahmen aufgespannt.

Die dafür notwendige Ölfarbe - sie ist im Fachhandel in Tuben oder Dosen erhältlich - wird mit normalen Pinseln (Borstenhaar) oder Spachteln auf die präparierte (grundierte) Leinwand aufgetragen.

Was ist ein Keilrahmen?

Ein Keilrahmen ist eine Rahmenkonstruktion aus Holz. Dazu werden Weichhölzer wie Fichte, Tanne oder Kiefer verwendet. Je nach Verwendungszweck werden z.B. für Gemälde ein Stoff aufgespannt, grundiert und anschließend bemalt.

Früher wurde dazu ein Stoff aus Flachsfaser, auch Leinen verwendet, heute wird fast ausschließlich Baumwolle dafür eingesetzt. Je besser die Baumwolle samt Grundierung, desto mehr Farbbrillanz für ein besseres Ölbild. Das ist ein wichtiger Bestandteil bei der Ölmalerei.

Kann ich einen Keilrahmen selber herstellen?

Ja! Wer einen Keilrahmen selber bauen möchte, kann einen vorgefertigten Bausatz nutzen oder den Rahmen komplett selber erstellen. Unverzichtbar sind Nut- und Federenden an den Leisten und ein Wulst an der Leistenoberseite.

In Baumärkten, im Holz- und im Kunsthandel sind Nut- und Federleisten speziell für den Keilrahmenbau erhältlich.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen:

1. Gehrungen positionieren
2. Nut und Feder einsägen
3. Stützleisten zusägen
4. Keilnuten und Keile zusägen
5. Rahmen zusammenstecken
6. Leinwand aufziehen.

Tipps & Tricks:

Die Ecken der Leinwand können sie diagonal zum Dreieck falzen, umklappen, und antackern. Anfänger bitte mit den Eigenschaften von Holz und Material auseinandersetzen. Viele Künstler bauen ihre Keilrahmen selber. Im Fachhandel sind diese aber relativ günstig und im gewünschten Design (Material, Form) erhältlich. Zu diesen Thema findet man auch viele Beiträge in den Kunstforen. Anleitungen und Tipps sind im Kunstfachhandel erhältlich.

Was sind Ölfarben?

Die Ölfarbe besteht - wie alle künstlerisch vermalbaren Farben - aus einem Bindemittel und Farbpigmenten. Das Besondere der Ölfarbe ist der hohe Anteil an Öl im Bindemittel. Da Öl nicht mit Wasser vermischbar ist, wird als Verdünnungsmittel Terpentin benutzt.

Ölfarben sind sehr langlebig und lichtecht. In aller Regel sind sie deckend.

Tipps:

Durch dünnen Farbauftrag oder Verdünnungsmittel kann man Ölfarbe auch halbtransparent (lasierend) verarbeiten.

Wie lange braucht die Ölfarbe, um zu trocknen?

Ölfarbe unterscheidet sich vor allem in Bezug auf die Trocknungszeit von unter anderem den Acryl,- und Gouache-Farben. Sie beträgt selbst bei dünnen Auftragsstärken einige Tage und kann durch spezielle Techniken auf Wochen ausgedehnt werden.

Diese Eigenschaft ist insbesondere für großformatige Werke und die Nass-in-Nass-Technik essenziell. Zudem kann durch spezielle Malmittel leicht angetrocknete Ölfarbe wiederbelebt werden.

Was sind die Vorzüge der Ölmalerei?

Ölfarben zeichnen sich durch intensive Farbeindrücke und Farbbrillanz aus. Die hohe Lichtechtheit, Deckkraft und die Dauerbeständigkeit sind weitere Vorzüge der Ölfarben. Weiterhin unterscheidet sich die Deckkraft der Pigmente und wird mit deckend, halbdeckend, halbtransparent und transparent bezeichnet.

Der lange Trocknungsprozess der Ölfarben ist ein Vorteil, denn auf diese Weise bleiben die Farben wesentlich länger vermalbar, sodass eine Arbeit bei kleineren Fehlern trotzdem korrigierbar bleibt.

Zudem ermöglichen zahlreiche Malmittel, die Eigenschaften der Ölfarben dahin gehend zu verändern, dass sie schneller oder noch langsamer trocknen, beispielsweise wenn ein sehr großflächiges Ölbild oder in Nass-in-Nass-Techniken gemalt wird.

Was sind die Nachteile der Ölmalerei?

Ölbilder benötigen aufgrund der Trocknungspausen entsprechend lange in ihrer Fertigstellung. Ölfarben zu mischen, mit welcher Farbe oder Material auch immer, ist eine heikle Aufgabe, da sich die Ölfarbe eigentlich durch den hohen Ölgehalt nicht für Mischtechniken eignet. Besonders Farben auf Wasserbasis lassen sich schlecht oder gar nicht mit der Ölfarbe verbinden.

Somit ist hier der Malgrund der entscheidende Faktor, um den Nachteil der Ölmalerei betreffend der Trocknung zu kompensieren. Im Weiteren sind auch Beimischungen für die Ölfarben erhältlich, die eine schneller Trocknungszeit der Ölbilder ermöglicht. Die Ölfarbe haftet am besten auf Leinwand und Holz - somit arbeite ich auch bei meinen Öl auf Leinwand Bildern.

Was sind Mischtechniken in der Ölmalerei?

Aufgrund des Bindemittels Öl eignen sich die Ölfarbe in der Praxis eher schlecht für Mischtechniken. Möglichkeiten und Maltechniken: Ölfarben auf Acryl, Ölfarben auf Aquarell, Ölfarben auf Kohle und Ölfarben auf Bunt-& Bleistift.

Die Mischtechnik Ölfarbe-Aquarell beschränkt sich auf das Malen mit Aquarellfarben als Untermalung. Nach der Malerregel fett auf mager darf die magere Malweise nur als/im Untergrund verwendet werden. Deshalb nur Öl auf Aquarell.

Andersherum würden die Aquarellfarben auf der fettigen Ölfarbe abperlen, da keine Haftung besteht.

Tipps:

Ölfarben immer am Schluss. Die Kombination Ölfarbe-Aquarell ist bei den meisten Gemälden, so diese Maltechnik angewendet wird, am häufigsten.

Welche Bindemittel bzw. Öle verwendet man für die Ölmalerei?

Die für Ölfarben verwendeten trocknenden und halbtrocknenden Öle sind:

  • Leinöl

  • Mohnöl

  • Walnussöl

  • Hanföl

  • Sonnenblumenöl

  • Safloröl

  • Rizinusöl

  • Perillaöl

  • Holzöl (Tung-, Chin. Holzöl)

  • Oiticicaöl. 

Farbpigmente werden dem Öl beigegeben, um die gewünschten Farben zu erhalten.

Was ist die Haltbarkeit der Ölfarben?

Der Ölgehalt in den Farben bei der Ölmalerei ist der Garant für eine lange Haltbarkeit. Somit sind die Ölfarben viele Jahre haltbar und können immer wieder verwendet werden. Um eine Austrocknung zu verhindern, sollte man Tuben und Dosen immer gut verschließen. An den Rändern der Tuben, beziehungsweise Dosen, verkrusten und trocknen die Farben relativ rasch. Hier ist es wichtig, nach jedem Malgang alles gut zu reinigen. Am besten mit einer Küchenrolle die Gewinde der Tuben abwischen.

Viel Farben, insbesondere Titanweiß oder Zinkweiß - die man am häufigsten verwendet - werden in großen Gebinden, sprich Dosen, angeboten. Bei längerem Stehen entwickelt sich ein Ölfilm samt darüberliegender Farbhaut. Hier bietet sich an, mit einem dünnen Holzstäbchen nochmals gut durchzumischen und , soweit möglich, die Farbe wieder cremig zu rühren.

Was ist die Haltbarkeit von einem Ölbild oder Gemälde?

Die unverwüstliche und unempfindlichste Kunst ist die Ölmalerei. Man denke nur an das Ende des Zweiten Weltkrieges, wo zahlreiche Ölbilder in den Stollen des Salzkammergutes überlebt hatten.

Die Ölmalerei, die seit dem dreizehnten Jahrhundert (neue Entdeckungen zu Folge schon seit dem 7. Jahrhundert) genutzt wird, gilt als Königsdisziplin. Die Haltbarkeit der Ölbilder, die meistens Porträts, Landschaftsmalereien oder Genremalereien darstellen, ist unübertrefflich.

Wie wichtig ist eine Signatur auf dem Ölbild?

Schon seit der Antike lassen sich Signaturen auf Ölbilder finden.

Diese Tradition verfolgt den Grund, dass die Künstler der Werke identifiziert werden. Dennoch gibt es zahlreiche Künstler, die ihre Werke nicht signieren, um das Bild allein wirken zu lassen. Unsignierte Ölbilder haben leider einen geringeren Wert als signierte, da nur schwer festgestellt werden kann, ob es sich bei diesen Ölbilder um Fälschungen oder Originale handelt.

Die Signatur eines Ölgemäldes ist meist in der unteren rechten oder linken Ecke zu finden. Viele Künstler signieren auch die Rückseite des Gemäldes. 

Brauche ich einen Schutz über der Malerei?

Ein Schutz über den Ölfarben ist nicht unbedingt notwendig.

Wenn mehr "Glanz", mehr Farbbrillanz, eine intensivere Palette der Farbtöne erwünscht ist, kann man das Bild mit einer Firnis behandeln/ auftragen. Firnisse für Ölfarbe bestehen im Prinzip aus einer Lösung von Harz in einem Lösungsmittel. Sie dienen dem Schutz der Farbschicht und bestimmen den Glanzgrad eines Werkstücks in der Ölmalerei.

Ein guter Firnis muss reversibel sein. Das heißt: möchte man das Ölbild restaurieren, sollte die Farbschicht, nachdem man den Firnis mit einem Lösungsmittel abgetragen hat, erhalten bleiben.

Ölfarben trocknen in einem chemischen Prozess unter Einfluss von Sauerstoff und Licht. Nachdem die Farbe trocken ist, geht der Oxidationsprozess weiter und ein Alterungsprozess beginnt. Ich empfehle eine Schlussfirnis nach mehreren Jahren aufzutragen, Dies natürlich nur nach angemessener Trocknungszeit. Wenn man mit Spachtel und Ölfarbe "dick" arbeitet, ist es sinnvoll einige Jahre zur Trocknung abzuwarten. Wer mit Pinsel und "dünn" malt, kann nach einem Jahr einen ersten Versuch starten.

Die Sauerstoffaufnahme – und damit der Alterungsprozess - wird durch einen Schlussfirnis verlangsamt. Gleichzeitig bestimmt der Firnis den letztendlichen Glanzgrad der Oberfläche und schützt die Farbe vor atmosphärischen Verunreinigungen.

Kann ich die Trockenzeit der Farben verkürzen?

Die lange Trockenzeit der Ölfarben ist ein großer Nachteil. Ölfarben haben keine festgelegte Trocknungszeit. Im Allgemeinen trocknet sie langsamer als die anderen Farbarten.

Abhängigkeit - Trocknungszeit:

  • Die Umgebungstemperatur
  • Licht
  • Wind
  • Weitere Umweltfaktoren.
  • Farbe des Pigments

Einige Farben trocknen schneller als andere trocknungsbeschleunigende Malmittel helfen ebenfalls. In den unteren Bildschichten kann man Acrylfarben verwenden - die trocknen schnell und die Farbwirkung ist ähnlich der Ölmalerei.

Spannend ist natürlich die Kombination beider Maltechniken. Mit der Ölfarbe beendet man das Ölbild in den Schlussschichten. Man kann die Farben aber auch mit sogenannten Sikkativen mischen und damit den Trocknungsprozess positiv beeinflussen. Ein Sikkativ ist eine Verdünnung von Metallverbindungen. Dieses Mittel ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und beschleunigt entweder die Oberflächen- oder die Tiefentrocknung.

Tipps:

Keine tierischen Öle verwenden. Schon ein Tropfen davon sorgt dafür, dass die entsprechende Ölfarbe niemals komplett austrocknet. Da Farben nicht durch das Verdunsten von Wasser, sondern durch Aufnahme von Sauerstoff trocknen, hilft der Einsatz eines Föns übrigens nicht. Das Bild in einen kühlen, gut belüfteten Raum stellen.

Wie reinigt man Ölpinsel?

Weil Ölfarben aus Öl hergestellt werden, kannst du sie nicht einfach mit Wasser von den Pinseln abwaschen. Die Farben sollten nicht auf Pinseln trocknen, da dies sie ruiniert.

Schritt 1: Reinigung

Wische überschüssige Farbe mit einem alten Lappen oder einem Papiertuch von deinen Pinseln ab, damit du sie einfacher waschen kannst.

 

Schritt 2: Lösungsmittel

Gib als Nächstes Terpentin oder ein anderes Lösungsmittel auf ein Tuch, um alle Farbspuren zu entfernen. Bevor du die Lappen oder Tücher entsorgst, tränke sie in Wasser, weil die Chemikalien in ihnen flammbar sind.

Schritt 3: Abwaschen

Wasche dann deine Pinsel unter warmen Wasser ab und reibe sie mit ein wenig Spülmittel ab. Wasche sie, bis alle Farbe entfernt wurde.

Schritt 4: Trocknen

Trocknen in der frischen Luft.

Wann ist die Ölmalerei entstanden?

Ausgerechnet an den Resten der gesprengten Buddha-Statuen von Bamiyan ist Forschern eine sensationelle Entdeckung gelungen: In Höhlen fanden sie Spuren von Ölgemälden aus dem 7. Jahrhundert - 800 Jahre vor der vermeintlichen Erfindung der Maltechnik in Europa.

Die Welt war entsetzt, als die Taliban in Afghanistan wüteten und die oben erwähnten Buddha-Statuen durch Sprengung vernichtet hatten. Nicht nur diese Statuen wurden zerstört, sondern auch Gemälde, die sich im hinteren Teil der Statuen befanden, und zwar in mehreren Höhlen. Die Entstehung dieser Bilder datiert man auf das 5. bis 9. Jahrhundert.

Wissenschaftler ist es gelungen - mit hochmodernen Röntgengeräten - einen Ölgehalt in der Farbe nachzuweisen. In diesem Sinne eigentlich Hunderte von Jahren vor der "vermeintlichen" Entdeckung oder Erfindung der Ölmalerei samt deren damaligen zur Verfügung stehenden Technik.

Die europäische Literatur datiert die Anfänge der Ölmalerei auf das 15. Jahrhundert.

Bei Experimenten haben die Forscher Trockenöl in Proben aus den Bamiyan-Höhlen entdeckt. . Die Kunst der Ölmalerei aus dem 7. Jahrhundert!

Einige der insgesamt 50 Höhlen (man spricht von bis zu 12 Höhlen) sind somit Öltechnik bemalt worden. Laut Spezialisten wurde das Öl möglicherweise aus Walnuss- oder Mohnsamen gewonnen.

Die Seidenstraße, berühmte und altehrwürdige Handelsroute zwischen dem Reich der Mitte und dem Abendland – jetzt auch wieder in aller Munde - dürfte der Angelpunkt für Künstler gewesen sein. In dieser Zeit entstanden auf der Durchreise diese Gemälde.

Wie kann ich ein Ölgemälde reinigen?

Bei der Beantwortung kommt es ganz darauf an, welchen Wert das Ölgemälde besitzt. Bei einem teuren historischen Kunstwerk ist es ganz klar, dass hier ein ausgebildeter Restaurator Hand anlegen muss. Ein solches Bild sollte man höchstens vorsichtig oberflächlich abstauben! Hat das betreffende Bild eher einen ideellen Wert, kann man sich vorsichtig an die Sache heranwagen.

Die Firnisabnahme birgt allerdings immer gewisse Risiken, schließlich kann man die darunter liegenden Farbschichten dabei beschädigen. Das beste Reinigungsmittel für Ölbilder ist unser Speichel. Mithilfe eines Wattestäbchens lässt er sich Stück für Stück auftragen und einreiben, danach erfolgt eine trockene Säuberung. Wer das mag, nimmt destilliertes Wasser.

Sind Ölgemälde Wertanlagen?

In Zeiten der finanziellen Unsicherheiten und Wirtschaftskrisen, wo Aktien und andere Wertpapiere im Wert stark sinken, interessieren sich viele Geldanleger für Sammelobjekte und Sammlungen als beständige und sichere Wertanlage, weil sie wegen ihrer Seltenheit und der großen Nachfrage oft über viele Jahre hinweg an Wert steigen.

Aber in der Regel ist die Geldanlage in Ölbilder und Ölgemälde viel komplizierter als die Anlage in Wertpapiere. Gerade auch Kauf und Verkauf gestalten sich hier oft viel langwieriger und komplizierter als bei Wertpapieren, die man innerhalb weniger Sekunden oder Minuten erwerben und bei Bedarf auch gleich wieder abstoßen kann. 

Allerdings besitzen Sammelobjekte neben dem Geldwert auch einen nicht monetären Wert. So bekommt der Aktionär seine Wertpapiere im Depot in der Regel nie zu Gesicht, während sich z.B. der Besitzer eines schönen Ölgemäldes von einem bekannten Künstler am Bild erfreuen kann, es vor Neid erstarrten Freunden als Statussymbol mit stolzer Brust zeigen und sich auch mit gleich gesinnten Kunstexperten darüber austauschen kann.

Wie auch bei Wertpapieren muss man bei dieser Anlageform sich über das jeweilige Sammelgebiet und das Sammelobjekt optimal informieren, in das man investieren möchte. Aber es lohnt sich für die Ölmalerei zu interessieren, es entstehen viele neue Möglichkeiten.

Was ist mein Gemälde wert?

Der Wert eines Gemäldes ist von mehreren Faktoren abhängig. In den meisten Fällen entscheidet Folgendes:

  • der Künstler oder Maler

  • die Authentizität sowie

  • die Qualität und nicht zuletzt

  • der Zustand

Der Grad der Authentizität wird bestimmt durch den möglichst originalen Zustand des Werks. Die Leinwand sollte nicht beschnitten, nicht doubliert und der Keilrahmen Original sein. Bei der Taxierung ist das wichtig zu wissen, was zurzeit gerade gefragt ist. Um dies von Fall zu Fall richtig einschätzen zu können, bedarf es einer permanenten Marktbeobachtung. Ebenso sollte das Gemälde im Idealfall keinerlei Beschädigungen von früheren Restaurierungen aufweisen.