Musik - Meine Aufnahmen als Tenor aus den Konzertsälen und Opernhäusern

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Finde hier einen erlesenen Auszug meiner gesamten Aufnahmen mit den berühmtesten Dirigenten und Klangkörpern aus den berühmtesten Opern der Welt - wie die Wiener Staatsoper - unserer Zeit. Höre Dich hinein in die innigsten Aufnahmen und akustisch wertvollsten Konzertsäle wie den Musikverein Wien oder der Berliner Philharmonie der Welt.

Aufwarten kann ich Dir vorerst mit einer anspruchsvollen Playliste für die verschiedenen Sommerzeiten.  In den nächsten Monaten werde ich weitere attraktive Playlisten für Dich zur Verfügung stellen.

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Fragen, Anleitungen & Tipps zu meiner Musik und meinem Gesang

Was ist eine Oper?

Oper ist eine musikalisches Kunstform. Ein Musik-Werk auf einer Opern-Bühne, wie zum Beispiel auf der Bühne der Wiener Staatsoper.

Die Handlung bezieht sich auf ein Libretto eines Dichters oder eines Autors, der Inhalt kann sowohl politischen als auch geschichtlichen Ursprung vorweisen. Die Texte werden gesungen, begleitet von Musik. Der Gesang ist vordergründig. Ein Orchester übernimmt den Part der Begleitung.

Alle Themen, Einflüsse und Traditionen können in dieser Kunstgattung verwirklicht werden.

Oper beinhaltete aber auch Tanz und Schauspiel - in Form von Dialogen (Spieloper) und den dazugehörigen Schauspielern (wenn nötig).

Aus wie viel Musiker und Musikerinnen besteht ein Orchester?

Um eine Oper aufzuführen, benötigt man eine musikalische Begleitung. Dies kann im geringsten Fall auch ein Klavier sein. Ein Opernhaus besitzt in der Regel ein eigenes Orchester. Sämtliche Vorstellungen werden mit diesem Orchester bespielt.

Ein großes Orchester besteht aus bis zu 100 Musikern. Es kommt darauf an welche Gattung, beziehungsweise welche Opern (Operette) dem Publikum präsentiert wird.

Opern von Richard Wagner benötigen ein großes Volumen an Musiker und Musikerinnen, die "Zauberflöte" von Mozart kommt mit der Hälfte an Musikern aus, Barockopern stellen die wenigsten Musiker im Orchestergraben.

Welche Kunstformen haben ihren Platz auf einer Opern-Bühne?

Verschiedene Kunstformen sind künstlerischer Teil eines Opernhauses. Opern und Operette, moderne Oper als auch die komische Oper finden ebenfalls Platz im Spielplan eines Musiktheaters.

Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, zum Beispiel an der Wiener Staatsoper, dass die Opern des 20. Jahrhunderts durchaus ihren berechtigten Platz gefunden haben.

Brauchen wir mehr zeitgenössische Musik in der Oper?

Ja, wir brauchen mehr moderne Musik für die Oper. Dies könnte auch eine Lösung für das jetzige große Desinteresse an der Oper sein. Es braucht neue Auseinandersetzungen mit der heutigen modernen Zeit. Es braucht musikalische Auseinandersetzung!

Ist ein zeitgenössischer Komponist, moderne Musik von Interesse?

Ein Opern-Werk eines zeitgenössischen Komponisten ist für das Publikum genauso interessant und anregend wie ein Werk von Giuseppe Verdi, so die Musik im Vordergrund steht! In diesem besonderen Fall erlaube ich mir die "Problematik" und Hindernis der modernen Regie anzusprechen.

Welchen Stellenwert hat die Oper in der heutigen Zeit?

Gehen wir von der Mitte des vorigen Jahrhunderts aus, wo Opern von Richard Wagner, Giuseppe Verdi und Richard Strauss noch volle Häuser, sprich Unmengen an Publikum, vorweisen konnten, so haben in der heutigen Zeit die "Künste" im Allgemeinen einen rabiaten Einbruch erlitten.

Insbesondere die Kunstform Oper! Der Grund?

  • Liegt sicher in der Versäumnis, die Jugend beziehungsweise Kinder an die Gattung Oper heranzuführen.

  • Liegt an der elitären Herangehensweise (Salzburger Festspiele). Amerika ist hier ein Gegenbeispiel!

  • Liegt an der Digitalisierung und Schnelligkeit der Medienlandschaft.

Die Operette startet im Moment gerade ein erfreuliches Revival in Wien. Auch im deutschsprachigen Raum ist eine Erholung der Kunstform "Operette" ersichtlich und somit sehr erfreulich.

Was bringt die Zukunft für die Gattung Oper?

Nun, ich bin kein Hellseher und der "Stein der Weisen" wurde von mir noch nicht gefunden. Als langjähriges Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper erlaube ich mir eine Prognose.

Die letzten beiden Jahre haben der Oper durch die Coronapandemie eine neue Perspektive gegeben. Einerseits ist die gesamte Musik-Branche eingebrochen (die Gründe liegen vor), andererseits ist dieser Einbruch der Oper wiederum eine Chance, die althergebrachten Wege und Bedürfnisse; Wünsche und Ansichten ad acta zu legen.

Braucht die Oper neue Ziele?

Die Oper braucht neue, innovative Ziele und Ideen. Die Geschichte leert uns, dass nach Einbrüchen und einer gewissen Leere immer etwas Neues entstanden ist.

Diese Neuerungen sind für die Oper enorm wichtig.

Muss sich die Oper neu erfinden?

Die Oper muss sich nicht neu erfinden - so wie sich die Wiener Philharmoniker nicht neu erfinden müssen, warum auch! - sondern die Oper braucht neue Impulse.

Das Theater braucht neue Impulse. Der Gesang braucht neue Impulse. Die Staatsoper braucht neue Impulse. Wien braucht neue Impulse.......wir alle brauchen neue Impulse, Ziele und Wege.

Geht es mit der Oper weiter wie bisher?

Wer heute noch meint, es geht mit der Oper weiter, wie bisher, der ist nicht mehr zu retten - und doch gibt es von dieser Gattung Mensch viele, die noch immer glauben und hoffen, es möge so weitergehen wie bisher.

Viele kunstaffinen Menschen suchen nach neuen Möglichkeiten und werden diese finden, besonders und vor allem in Wien. Da bin ich überzeugt. Wien war und ist Zentrum der Musik. Ein Zentrum für die Oper und die heeren Künste!

Welchen Stellenwert hat die Wiener Staatsoper in der Musik-Welt?

Die Wiener Staatsoper, auch genannt "Das erste Haus am Ring" ist meines Erachtens auch das "erste Opernhaus" der Welt. Kein Opernhaus der Welt spielt (fast) jeden Tag verschiedene Opern und Ballettwerke.

Die Wiener Philharmoniker, das zweifellos beste Orchester der Welt, ist das Orchester des "Haus am Ring", sprich, das Staatsopernorchester. Diese Symbiose macht die Wiener Staatsoper zum bedeutendsten Opernhaus aller Opernhäuser der Welt.

Seit wann spielen die Wiener Philharmoniker in der Staatsoper?

Im Prinzip spielt das Orchester der Wiener Staatsoper in der Oper. Die Symbiose Verein der Wiener Philharmoniker und das Orchester der Wiener Staatsoper ist beispiellos. So kann, laut Vereinsstatuten, nur ein Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper Mitglied bei den Wiener Philharmonikern werden und – somit spielen quasi die Wiener Philharmoniker (obwohl eigentlich Orchester der Wiener Staatsoper) im "Haus am Ring". Das ist einzigartig unter allen Opernhäusern.

Und seit wann? Seit Eröffnung der Wiener Staatsoper im Jahre 1869.

Wer hat die Wiener Staatsoper gebaut?

Die Planung der Wiener Staatsoper war in den Händen von August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf. Eduard van der Nüll war für die Innendekoration verantwortlich.

Mit welchem Werk wurde die Wiener Staatsoper eröffnet?

In Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth wurde die Wiener Staatsoper am 25. Mai 1869 mit der Oper "Don Giovanni" von W.A. Mozart glanzvoll eröffnet.

Welche Opern werden in der Wiener Staatsoper gespielt? Welches Repertoire?

Die Wiener Staatsoper hat den umfangreichsten Spielplan aller Opernhäuser. Im Besonderen ist die Wiener Staatsoper für die Aufführungen der Opern von Richard Strauss, Richard Wagner und Wolfgang Amadeus Mozart bekannt.

Berühmt ist bis heute das legendäre Mozart Ensemble der Wiener Staatsoper.

Wie groß ist das Sängerensemble der Wiener Staatsoper?

Die Glanzzeiten des Mozart Ensembles der Wiener Staatsoper sind vorbei. Mit der Wiedereröffnung der durch den 2. Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogenen Oper im Jahre 1955 mit "Fidelio" unter dem Direktor und Dirigenten Karl Böhm hielt das Ensemble über 100 Sänger.

Unter Direktor Dominique Meyer waren es immerhin noch 71 Sänger.

Direktor Bogdan Roščić setzt in erster Linie auf eingekaufte Produktionen. Das Repertoire der Vergangenheit wird durch diese Vorstellungen in den Hintergrund gedrängt - zugunsten der Besucher und einer neuen Kulturpolitik, die ein künstlerisches, breit aufgestelltes Sängerensemble nicht mehr erforderlich macht.

Wer war der berühmteste Direktor der Wiener Staatsoper?

Gustav Mahler war neben Richard Strauss und Herbert von Karajan sicherlich der berühmteste und bedeutendste Direktor der Staatsoper in Wien.

Die Geschichte und Vergangenheit zeigt, dass in erster Linie die großen Musiker beziehungsweise die großen Dirigenten die Stars der Oper waren.

Wie viele Plätze fasst die Staatsoper in Wien?

Die Oper bietet:

  • 1700 Sitzplätze

  • 560 Stehplätze

  • 2260 Plätze insgesamt

Wo befindet sich die Wiener Staatsoper?

Die Staatsoper befindet sich im 1. Bezirk in Wien. Es ist eines der ersten berühmten Ringstraßengebäude der Ära Theophilus Hansen. Prächtig thront das "Haus am Ring" am Beginn der bekanntesten Straße von Wien: der Kärntnerstraße. Von der Staatsoper ist man fußläufig in wenigen Minuten beim Wiener Musikverein, Konzerthaus und Theater an der Wien.

Man könnte sagen, die Wiener Staatsoper ist das musikalische Zentrum Wiens, umringt von den schönsten Konzerthäusern der Welt. Vereint ist diese musikalische Gebäudepräsenz sicherlich einzigartig. Nirgends auf der Welt findet man ein derartiges Bestehen an Opern,- und Konzerthäuser, wo täglich die besten Orchester und Dirigenten, Sänger und Schauspieler, Musiker und Tänzer ihr Können präsentieren. Künstlern weltweit ist Wien ein Begriff!

Wann war der erste Opernball?

Der Wiener Opernball ist zweifellos das bekannteste Event der Republik Österreich, zusammen mit dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Beide Events werden international im Fernsehen übertragen und verfolgt, plus CD Aufnahme und DVD. Mehr geht nicht. Das Neujahrskonzert wird als das Super-Event sicherlich in die Geschichte eingehen.

  • Der erste Wiener Opernball fand im Jahr 1935 statt.

Seitdem stürmen unzählige Besucher und Politiker die Bühne der Staatsoper in Wien. Zur Eröffnung spielen die Wiener Philharmoniker. Unzählige Stars aus Film und Fernsehen, Theater und Bühne beehren alljährlich dieses Event aus Wien. Ein vergleichbares Pendant zu diesem Opernball findet man in New York und in Dresden. Am Vortag des Opernballes gibt es eine Kinderoper auf der Bühne der Staatsoper, begleitet von Staatsopernorchester.

Welche berühmten Tenöre haben an der Wiener Staatsoper gesungen?

Alle Tenöre der Welt von Caruso bis Luciano Pavarotti haben an der Wiener Staatsoper gesungen. Wien ist quasi das Sprungbrett für alle Bühnen der Welt, besonders aber für die Tenöre. Eine Aufführung ohne Tenor ist keine Aufführung. Welche Inszenierung kann auf einen Tenor verzichten?

Alle Opernhäuser der Welt engagieren in erster Linie die Tenöre der Staatsoper Wien. Allerdings, hier an der Staatsoper zu beginnen und dann in die große weite Welt? Es sollte eigentlich umgekehrt sein. Eine kleine Bühne am Anfang, dann die großen Bühnen der Welt- und dann die Staatsoper in Wien.

Gibt es noch das typische Wiener Publikum?

Marcel Prawy, der von mir sehr geschätzte Tausendsassa, Dramaturg, Fernsehstar, Opernkritiker und Opernliebhaber, war täglich in der Oper. Immer am selben Sitzplatz. Alle Vorstellungen wurden von ihm besucht. Das war in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts.

In meiner Studienzeit in den 80er-Jahren (ebenso voriges Jahrhundert) gab es noch das berühmte Opernpublikum in Wien. Besonders an den Stehplätzen. Heute werden die Vorstellungen hauptsächlich nur mehr noch von Touristen besucht. Sicherlich auch ein Vorteil für Österreich als musikalisches Vorzeigeland.

 

Allerdings, das Opernpublikum in Wien ist damit Vergangenheit. Selbst zu Ostern, am Gründonnerstag, ist der "Parsifal" dem Publikumsschwund ausgeliefert. Vor 10 Jahren noch undenkbar. Da war die Oper voll mit Publikum aus Wien - gefürchtet ob seiner Kritik, aber frenetisch und dankbar.

Was bringt die Zukunft für die Wiener Staatsoper?

Das Schlachtschiff "Wiener Staatsoper" wird sicherlich nicht in den musikalischen Fluten untergehen. Dennoch wird die Oper kritisch beäugelt. Wird es gelingen, das Repertoiretheater aufrechtzuerhalten, verschiedene Opern und Ballettwerke tagtäglich aufzuführen?

Was ist ein Kammersänger?

Kammersänger ist ein Berufstitel der Republik Österreich und wird sowohl von der Wiener Staatsoper als auch von der Volksoper Wien vergeben.

Der Grund wie folgt:

  • viele gesungene Vorstellungen (eine Stütze des Ensembles, künstlerisches Lebenswerk)

  • ein musikalischer Repräsentant der Republik Österreich im Ausland

  • herausragende künstlerische Leistungen (große und schwierige Partien, viele Premieren)

Welche Opern hat Herbert Lippert an der Wiener Staatsoper gesungen?

Ich habe sowohl die lyrischen Mozart Opern als auch die großen Tenorpartien im Heldenfach gesungen. Hier ein kleiner Überblick:

  • Die Zauberflöte , Tamino

  • Entführung aus dem Serail, Belmonte

  • Don Giovanni, Don Ottavio

  • Capriccio, Flamand

  • Arabella, Matteo

  • Ariadne auf Naxos, Bacchus

  • Cardillac, Offizier

  • Chowanschtschina, Golyzin

  • Peter Grimes, Peter Grimes

  • Die tote Stadt, Paul

  • Der fliegende Holländer, Erik

  • Lohengrin, Lohengrin

  • Das Rheingold, Loge

  • Die Fledermaus, Gabriel von Eisenstein